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Badewannenbrett oder Badewannensitz? Die Kaufberatung

Brett, Sitz oder Transferbank – und wie messe ich die passende Größe? Diese Kaufberatung hilft Ihnen, sicher und bequem in der Badewanne zu sitzen.

Wer nicht mehr sicher in die Wanne hinab- und wieder aufsteigen kann, muss aufs Baden nicht verzichten: Ein Badewannenbrett, ein Badewannensitz oder eine Transferbank machen das Waschen im Sitzen sicher und bequem. Diese Kaufberatung erklärt die Unterschiede.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Brett liegt quer über der Wanne (Waschen im Sitzen), ein Sitz steht in der Wanne (tieferes Sitzen).
  • Eine Transferbank erleichtert vor allem den Ein- und Ausstieg.
  • Passform messen: Wannenrandbreite bzw. Innenmaß der Wanne.
  • Rutschfeste Auflagen und Füße sind entscheidend.
  • Auf die maximale Belastbarkeit (oft 130–150 kg) achten.

Inhalt

Brett, Sitz oder Transferbank?

  • Badewannenbrett: liegt quer über dem Wannenrand. Sie setzen sich darauf und waschen sich im Sitzen – ideal, wenn das Hinabsteigen in die Wanne das Problem ist.
  • Badewannensitz: wird in die Wanne gestellt oder eingehängt und ermöglicht tieferes, bequemes Sitzen; Modelle mit Rückenlehne geben zusätzlichen Halt.
  • Transferbank: reicht über den Wannenrand hinaus. Sie setzen sich außen hin und rutschen sicher in die Wanne – die beste Wahl, wenn das Übersteigen des Randes schwerfällt.

Die passende Größe messen

Damit die Hilfe sicher sitzt, messen Sie vor dem Kauf:

  • für ein Brett: die Breite des Wannenrandes (viele Bretter sind in der Auflage verstellbar),
  • für einen eingehängten Sitz: das lichte Innenmaß der Wanne – der Hersteller gibt ein Mindestmaß an.

Prüfen Sie außerdem, dass die Auflagen fest und ohne Spiel sitzen.

Sicherheit und Belastbarkeit

Im nassen Bad zählt der sichere Halt: Achten Sie auf rutschfeste Auflagen und Füße und einen stabilen, wackelfreien Sitz. Die maximale Belastbarkeit (oft 130–150 kg) sollte mit Reserve zu Ihrem Körpergewicht passen. Ein seitlicher Handlauf oder eine Rückenlehne geben zusätzliche Sicherheit.

Kosten und Kostenübernahme

Einfache Badewannenbretter sind häufig ab etwa 25 bis 40 Euro erhältlich; Sitze mit Lehne und Transferbänke kosten mehr. Badewannenhilfen können bei einer ärztlichen Verordnung als Hilfsmittel bezuschusst werden; meist fällt nur die gesetzliche Zuzahlung an. Für fest installierte Umbauten im Rahmen eines barrierefreien Bades kommt zusätzlich der Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (bis zu 4.180 Euro je Maßnahme, Stand 2025) infrage. Klären Sie die Bedingungen vorab mit Arzt, Kranken- oder Pflegekasse.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Badewannenbrett und Badewannensitz?

Ein Badewannenbrett liegt quer über dem Wannenrand – Sie sitzen darauf und waschen sich im Sitzen, ohne in die Wanne hinabzusteigen. Ein Badewannensitz wird in die Wanne gestellt oder eingehängt und ermöglicht tieferes Sitzen in der Wanne.

Wie finde ich die passende Größe?

Messen Sie die Breite Ihres Wannenrandes (für ein Brett) bzw. das lichte Innenmaß der Wanne (für einen eingehängten Sitz). Viele Bretter sind in der Auflagebreite verstellbar; einhängbare Sitze brauchen ein Mindest-Innenmaß, das der Hersteller angibt.

Was ist eine Transferbank?

Eine Transferbank reicht über den Wannenrand hinaus, mit Füßen außerhalb und innerhalb der Wanne. Sie setzen sich zuerst außen hin und rutschen dann sicher in die Wanne – ideal, wenn das Übersteigen des Randes schwerfällt.

Wie viel Gewicht hält ein Badewannensitz aus?

Viele Modelle sind bis etwa 130 bis 150 kg belastbar. Achten Sie auf die angegebene maximale Belastbarkeit und auf rutschfeste Auflagen und Füße für einen sicheren Halt.

Zahlt die Krankenkasse eine Badewannenhilfe?

Badewannenhilfen können bei ärztlicher Verordnung als Hilfsmittel bezuschusst werden. Für fest installierte Umbauten kommt zusätzlich der Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen infrage. Klären Sie die Bedingungen vorab.

Quellen und weiterführende Informationen

Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche oder therapeutische Beratung.