Notrufsysteme: Hilfe auf Knopfdruck
Ein Sturz oder Schwächeanfall – und niemand ist in der Nähe. Notrufsysteme holen auf Knopfdruck Hilfe. Die hier vorgestellten Geräte kaufen Sie einmalig und rufen damit Angehörige direkt an, ohne monatliche Notrufzentrale. Den klassischen Hausnotruf als Service mit 24/7-Zentrale (Malteser, Johanniter, DRK) erklären wir in der Kaufberatung.
Welches System passt zu Ihnen?
| Bedarf | Geeignetes Gerät | Darauf achten |
|---|---|---|
| Angehörige in der Nähe | Notruf-Armband mit Empfänger | Reichweite im Haus |
| Alarm an die Familie | WLAN-Notrufknopf mit App | WLAN, App, ohne Abo |
| Sicherheit unterwegs | GPS-Notruf | Abo/SIM nötig |
| Komplett fürs Zuhause | Hausnotruf-Telefon mit Sender | Automatische Wahl |
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Zentrale oder Angehörige: Standalone-Geräte rufen gespeicherte Angehörige oder lösen einen Alarm aus – die Hilfe hängt davon ab, dass jemand erreichbar ist. Der Service-Hausnotruf mit Zentrale bietet rund um die Uhr Betreuung (gegen monatliche Gebühr).
Ohne Abo oder mit: Viele Notrufknöpfe funktionieren ohne laufende Kosten; GPS-Geräte für unterwegs brauchen dagegen meist ein Abo (SIM/Ortung).
Tragekomfort und Wasserschutz: Ein Armband sollte angenehm zu tragen und (z. B. IP55) spritzwassergeschützt fürs Bad sein.
Kostenübernahme: Der Service-Hausnotruf kann ab Pflegegrad von der Pflegekasse bezuschusst werden – Details in unserem Ratgeber zur Kostenübernahme.
Das sagen Käufer
Die hier vorgestellten Notrufsysteme liegen bei Amazon zwischen 4,1 und 4,6 von 5 Sternen, gestützt auf rund 40 bis über 1.400 Bewertungen je Modell. Gelobt werden die einfache Einrichtung der Knöpfe und Armbänder und die beruhigende Sicherheit für allein lebende Angehörige. Wiederkehrende Kritik betrifft die Einrichtung einzelner Geräte (etwa das Einspeichern von Notrufnummern), bei den mobilen GPS-Geräten den Empfang und die nötige SIM beziehungsweise das Abo sowie vereinzelt frühe Defekte. Bedenken Sie den grundsätzlichen Unterschied: Standalone-Geräte rufen Angehörige an – Hilfe kommt nur, wenn jemand erreichbar ist. Für eine Rundumbetreuung ist der Service-Hausnotruf mit Zentrale gedacht (siehe Kaufberatung).
Notrufknöpfe & -armbänder fürs Zuhause
Auf Knopfdruck rufen diese Geräte Angehörige oder lösen einen Alarm aus – ohne monatliche Notrufzentrale.
Aufachieve Notruf-Armband mit Empfänger (Funk)
Das bestbewertete Modell dieser Auswahl: Ein Druck auf das Armband löst am Empfänger im Haus einen Alarm aus – ideal, wenn Angehörige in der Nähe sind. Sender und Empfänger sind ab Werk gekoppelt, es fällt kein Abo an.
- Sender-Armband + Empfänger im Haus
- Reichweite im Haus einstellbar
- Vorkonfiguriert – einfache Einrichtung
- Ohne Abo, ohne WLAN
Das sagen Käufer: Das bestbewertete Notrufgerät dieser Auswahl (rund 79 % fünf Sterne): einfaches Sender-Empfänger-Prinzip, das zuverlässig einen Alarm im Haus auslöst. Ausgeprägte Kritik gibt es kaum.
CallToU WLAN-Notrufknopf mit App
Ein tragbarer WLAN-Notrufknopf, der im Alarmfall über die App mehrere Angehörige gleichzeitig benachrichtigt. Wetterfest und flexibel einsetzbar – die Hilfe hängt davon ab, dass erreichbare Angehörige die App-Meldung sehen.
- WLAN-Notrufknopf, per App gesteuert
- Alarm an die ganze Familie (App)
- Tragbar und wetterfest (IP55)
- Ohne monatliche Zentrale
Das sagen Käufer: Häufig für allein lebende Angehörige gekauft (rund 74 % fünf Sterne): Die WLAN-Verbindung ist schnell hergestellt und mehrere Knöpfe lassen sich einbinden. Es funktioniert im Prinzip gut – Hilfe kommt, sobald jemand die App-Meldung sieht.
RenseCum WLAN-Notrufknopf (ohne Abo)
Ein einfacher WLAN-Notrufknopf, der auf Tastendruck eine App-Benachrichtigung sendet – ganz ohne laufende Kosten. Tragbar und spritzwassergeschützt für den Einsatz in Wohnung und Bad.
- WLAN-Notrufknopf mit App-Benachrichtigung
- Nutzung ohne Abo
- Tragbar, wassergeschützt (IP55)
- Alarm auf Knopfdruck
Das sagen Käufer: Ein einfacher WLAN-Knopf ohne Abo für selbstständige, aber allein lebende Angehörige (rund 60 % fünf Sterne, viele Vier-Stern-Wertungen). Die Datenbasis ist mit rund 40 Bewertungen allerdings noch dünn.
Für unterwegs & als Hausnotruf-Telefon
GPS-Notruf für draußen oder ein Telefon mit Notrufsender – für mehr Sicherheit auch außerhalb der eigenen vier Wände.
Weenect Silver GPS-Notruf für unterwegs
Ein mobiler GPS-Notruf für unterwegs: Angehörige sehen den Standort in Echtzeit, und über die SOS-Taste lässt sich Kontakt aufnehmen. Wichtig – für Ortung und Telefonie ist ein laufendes Abo nötig (siehe Kaufberatung).
- GPS-Ortung in Echtzeit, ohne Reichweitenlimit
- SOS-Taste mit Telefonfunktion
- Für unterwegs (auch bei Demenz-Weglauftendenz)
- Erfordert ein Abo (SIM/Ortungsdienst)
Das sagen Käufer: Klein, leicht und für unterwegs geschätzt (rund 63 % fünf Sterne). Die kritischen Stimmen betreffen Einrichtung, Empfang und Akku – und die Ortung erfordert ein Abo. Der 1-Stern-Anteil ist mit rund 11 % höher.
MaxCom KX481SOS Hausnotruf-Telefon mit Notrufsender
Ein Festnetztelefon mit Notruffunktion: Über den mitgelieferten Sender am Arm oder Hals wählt das Gerät im Notfall automatisch nacheinander gespeicherte Nummern an. Eine Komplettlösung fürs Zuhause – ohne monatliche Notrufzentrale.
- Festnetztelefon mit Notruffunktion
- Notrufsender für Arm oder Hals
- Wählt im Notfall automatisch gespeicherte Nummern
- Ohne monatliche Zentrale
Das sagen Käufer: Eine Komplettlösung mit Sender und großen Tasten (rund 55 % fünf Sterne, viele Vier-Stern-Wertungen). Das Einspeichern der Notrufnummern empfinden einige als kompliziert, und vereinzelt gibt es frühe Defekte.
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